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Omega von Protech
Bei meinem Urlaub auf der Gerlitzen war einen Tag lang wirklich schlechtes Wetter.
Es sollte ein Elektro-Segler sein, damit man auch an thermiklosen Tagen gemütlich Fliegen kann.
Die Wahl viel auf den Omega, denn bei einem Preis von 120,- Euro ist auch schon der Motor dabei.
Es ist ein ARTF-Baukasten (almost ready to fly),
dass heisst nur noch wenige Arbeiten und
schon kanns los gehen.
Also auspacken und loslegen.
Die Fläche ist 3-geteilt und wird über Aluminium-Winkel verbunden. Ich habe die Fläche nicht zusammengeklebt, da der Transport so viel leichter geht. Servo-Kabel ist bereits in der Fläche verlegt, jedoch ist auf der Servoseite ein Stecker statt einer Buchse montiert!
Beim Rumpf muss zuerst das T-Leitwerk hergestellt werden. Seiten und Höhenflossen sind bereits fertig bespannt und müssen nur noch verleimt werden. Das Einführen das Bowden-Rohrs ins Leitwerk ist nicht ganz einfach aber am schwierigsten ist es, das Leitwerk auf den Rumpf zu setzen, da der Bowdenzug ziemlich stark gebogen werden muss um die Schrauben des Leitwerks in den Rumpf zu führen!
Der Einbau der Servos ist kein Problem, jedoch ist der Einbau der Seitenruder-Stange so gut wie unmöglich. Ich musste die Platte für die Flächenhalterung sehr stark zuschneiden um das Seitenruder anzusteuern. Hier sollte vom Hersteller nochmal nachgedacht werden.
Der Motor inklusive Spinner und Luftschraube ist auch bereits montiert, jedoch fehlt der Entstörkondensator zwischen den Motor-Anschlüssen. Empfänger mit Doppelklebeband am Rumpfboden kleben, Motorschalter ebenfalls am Rumpfboden kleben, Akku rein und die Tragfläche montieren (Nylon-Schraube). Die Kabinenhaube aufsetzen (Schnellverschluß) und fertig ist der Omega.
Wie siehts mit dem Schwerpunkt aus?
Passt genau!
So sieht nun der Omega fertig montiert aus:

Auf gehts zum ersten Probeflug.
Jazzy ist auch mit dabei:

Nach dem Start steigt der Omega aber nur sehr schwach.
Nach 5 Minuten Motorlaufzeit befindet sich das Modell in ungefähr 100 Meter Höhe.
Das entspricht einer
Steigleistung von nur 30 cm/sek.
Sehr enttäuscht bin ich über die Wirkung der Querruder.
Trotz großen Ausschlags (ca. 50° nach oben, 40° nach unten)
reagiert das Modell sehr träge auf meine Ausschläge.
Der Rumpf aus Kunststoff ist sehr weich,
und bei der Landung werden die Schläge direkt auf das
T-Leitwerk abgeleitet. Die Folge ist der Bruch des Leitwerks.
Dies ist eine gravierende Schwachstelle des Omega.
Ich habe die Höhenflosse nun mit Holzdübeln und Schraube auf der Seitenflosse montiert.
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